Samstag, 2. Mai 2015

"Do fehlt no an Millimeter!"

Obiges Zitat des Bauherrn beweist, dass er es selbst beim Zuschneiden des Holzständers für unsere Strohwände höchst genau nimmt. Aber von vorne:

Wie geplant haben wir (Stephan, Johi, Franz, Thomas und ich) heute um sechs Uhr früh angefangen bzw. an den Holz-Strohwänden weitergemacht. Thomas war dabei hauptsächlich mit dem Abbinden (= Zusammenschrauben) der einzelnen Wandelemente beschäftigt, Franz hat die entsprechenden Balken zugeschnitten (Johi auch, aber er hat's ob der frühen Morgenstunde ein-, zweimal ein bisschen versemmelt^^), während Stephan, Johi und ich die Wände mit Rauhspund beplankt haben. Ich habe zum ersten Mal eine riesengroße Nagelpistole in der Hand gehabt und habe mich, glaube ich, ganz gut damit geschlagen (auch wenn ich nur kurz durfte). Das Beplanken der Wände ging ganz gut; dadurch, dass die Wände noch gelegen sind, konnten wir die einzelnen Planken einfach draufschießen und am Schluss gesammelt absägen. Hätten wir die Wände zuerst ins Haus eingebaut und dann beplankt (was uns noch mit der zweiten Seite blühen wird, denn hätten wir alles zugemacht hätten wir ja das Stroh nicht mehr reinbekommen), hätten wir die einzelnen Bretter zuerst genau absägen müssen und dann erst draufnageln, was natürlich viel mühsamer gewesen wäre. So aber haben wir einiges fertiggebracht.

Am Nachmittag ging es dann mit viel Unterstützung auf der Baustelle selbst weiter, wo das Armierungseisen für unsere Terrasse/Garagendecke verlegt werden musste. Der Wettergott hatte zum Glück ein Einsehen mit uns, und es hat nur ganz kurz ein bisschen geregnet.

Dank der tatkräftigen Unterstützung waren wir innerhalb der geschätzten zwei Stunden auch wirklich fertig - und ich kann jetzt Eisen binden! Das ist am Anfang gar nicht so einfach, weil man das richtige Verhältnis zwischen zuwenig und zu viel Ziehen/Drehen finden muss. Aber da unser Statiker es ja sehr gut mit uns gemeint hat und ganz, ganz viel Eisen in unserer Terrasse drin haben möchte, hatten ich und alle anderen Eisenbinderneulinge genug zum Üben.

Für Heiterkeit sorgte kurzfristig auch noch Johis Cousin, der versehentlich eine Dose mit PU-Schaum auf ein Armierungseisen fallen gelassen hat und diese natürlich prompt explodiert ist ;o) Bilder der Sauerei: siehe unten ;o)))

Ach ja, gestern habe ich euch noch was unterschlagen: Aufgrund der starken Regenfälle ist unsere Garage etwas unter Wasser gestanden. Johi und Stephan wollten diese in Gemeinschaftsarbeit trockenlegen, wobei Stephan das Wasser mit einem Besen rausgekehrt hat und Johi eine kleine Pumpe in den Schöpfschacht gestellt hat, um das Wasser direkt mithilfe derselben und eines Gartenschlauches vor die Garage zu leiten. Leider hat das (mit der Pumpe) zunächst nicht ganz so funktioniert, denn aus dem Schlauch tröpfelte das Wasser nur. Also hat Johi kurzentschlossen den Schlauch rausgedreht - und siehe da! es funktionierte. So gut, dass nachher eigentlich keiner mehr eine Dusche gebraucht hätte ;o)))))

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die uns heute so tatkräftig unterstützt haben!
Beplanken der Wände mit Rauhspund

Aber genau jetzt!

Johi steckt den Kopf in den Sand - äh, die Wand ;o)



Simon voll in Aktion

The Iron Man - mal anders


Wie jetzt?!?



Schaum marsch!

Swimmingpool mit Badeschaum - fast jedenfalls



Aussicht von unserer Terrasse *freu*



Kommentare:

  1. Lieber Stefan mit Mannschaft
    Liebe Michaela

    Toll Eure Fortschritte zu sehen. Andreas Sturm aus Imscht in Tirol

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  2. Lieber Stefan mit Mannschaft
    Liebe Michaela

    Toll Euren Fortschritt zu sehen. Andreas Sturm aus Imscht in Tirol

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